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Mikroimmuntherapie

Eine Einführung

Die Mikroimmuntherapie verbindet die Kenntnisse der klassischen Homöopathie von Hahnemann mit den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnissen der Biologie und Funktionsweise des Immunsystems von heute.

Der Begründer, Dr. Maurice Jenaer, ein belgischer Arzt und damaliger Präsident der königlich belgischen Gesellschaft der Homöopathie, entwickelte diese Therapieform ab 1967. Vorläufer existierten schon seit 1960 mit anderen Bezeichnungen. Seit 1997 hat sich die Bezeichnung Mikroimmuntherapie (abgekürzt MIT) durchgesetzt und findet sich im europäischen Raum bei Ärzten und Heilpraktikern, die nach biologischen Prinzipien die Heilkunde betreiben. Unterstützt werden sie von einigen spezialisierten Laboren für Blut-, Speichel- und Urinuntersuchungen, die besondere Aspekte des Immunsystems beleuchten und Erregernachweise durchführen.

Die Mikroimmuntherapie kann sowohl alleine als auch in Kombination mit anderen Verfahren der Regulationsmedizin oder Naturheilverfahren und konventionellen Therapien kombiniert werden. Nach eigenen Erfahrungen sind die orthomolekulare Medizin (die Therapie mit Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien und Aminosäuren als Betriebsstoffe für das Immunsystem) und die Vitalfeldtherapie dabei besonders hilfreiche Begleiter.

© labolife belgium

Da die MIT mittels hoch verdünnter immuneigener Substanzen wichtige Informationen überträgt und dadurch stimulierend, modulierend oder hemmend auf die kaskadenartig ablaufende Immunreaktion einwirkt, spricht sie die gleiche Sprache wie unser Immunsystem. Sie schlägt die Brücke zwischen konventionellen und biologisch-naturheilkundlichen Therapieverfahren und eröffnet neue Perspektiven, indem sie die Vorzüge beider Therapieverfahren in sich vereint.

Neben den genannten gesundheitlichen Störungen ist die begleitende Behandlung bei Patienten mit Krebserkrankungen, sowohl in der Akutphase, in der Nachsorge als auch bei drohender Entgleisung eines der sehr wichtigen Einsatzgebiete. Entsprechend werden die Therapeutika nur kurzfristig oder auch über längere Zeiträume eingenommen.

Mikroimmuntherapie für Sie?

Grundsätzlich können mit der MIT all jene Menschen behandelt werden, deren Immunsystem sich in einem geschwächten und gestörten Zustand befindet. So bestehen beispielsweise bei wiederkehrenden Infekten, chronischem Müdigkeitsyndrom und Erschöpfungen, Allergien, Darmerkrankungen, rheumatische Erkrankungen und Arthrosen, Hormon- und Gedächtnisstörungen, sogenannten Autoimmunerkrankungen etc. auffällig häufig ausgeprägte Fehlfunktionen des Immunsystems.

Störungen des Immunsystems entstehen aus vielfältigen Gründen und haben oft auch mit unerkannten chronischen bakteriellen und chronischen viralen Infektionen zu tun. Mit Hilfe einer ausführlichen Anamnese und entsprechenden Untersuchungen kann man dann prüfen, ob ein solcher Zusammenhang vorliegt.

Die verwendeten Medikamente sind nach rein homöopathischen Verfahren biosynthetisch hergestellte Wirkkombinationen. Sie sind frei von Giften und Rückständen. Die Kügelchen (Globuli) werden auf Basis von Milchzucker (Lactose) verabreicht und von der Mundschleimhaut resorbiert (aufgenommen). Auch Menschen, die Lactose nicht gut verdauen können, können mit einer speziellen Verabreichungsform die Arzneimittel gut vertragen.

© labolife belgium
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Je nach vorliegendem Gesundheitszustand und Beschwerdebild können auch mehrere Therapeutika – auch aus verschiedenen Therapieebenen – miteinander kombiniert werden. Sie werden dann zeitlich versetzt und in bestimmter Reihefolge eingenommen. Wichtig: 30 Minuten nach Einnahme sollten keine Getränke oder Speisen verzehrt werden, damit alle Wirkstoffe ungehindert in der Mundhöhle durch die Mundschleimhaut resorbiert werden können.

Anwendungsgebiete

Immunschwäche
Chronische Entzündungen
Wiederkehrende Infektionen
Autoimmunerkrankungen
Krebserkrankungen
Allergien

Chronische Schmerzzustände
Entzündungen des Bewegungssystems
Rheuma, akute und chronische Arthritis

Darmerkrankungen
Hormonstörungen
Schlafstörungen

Chronische Müdigkeit
Chronische Erschöpfung
Gedächtnisstörungen
Morbus Alzheimer
Morbus Parkinson
Multiple Sklerose

Nützliche Laboruntersuchungen

Sollten Hinweise auf eine eingeschränkte Aktivität Ihres Immunsystems vorliegen, können differenzierte Laboruntersuchungen des Blutes gute Hinweise liefern. Auch hier wird immer im Einzelfall und in Rücksprache entschieden, welche Untersuchungen angeraten sind:

Klassische Labordiagostik:
Kleines und großes Blutbild, Leber- und Nierenchemie, Hormonwerte, Mineralstatus, Entzündungsparameter …

Lymphozytentypisierungen:
Untersuchung der Einzelfraktionen der weißen Blutkörperchen für eine Zustandseinschätzung des Immunsystems und zum Screening, ob bakterielle, virale, mykotische (Pilze) oder parasitäre Belastungen vorliegen. Sie ist wichtig für die Vorauswahl bestimmter Therapeutika.

Serumprotein-Profile:
Diagnostik der einzelnen im Blut vorhandenen Eiweiß-Anteile um Hinweise auf eventuelle entzündliche Reaktionen, Mangelsituationen, überschießende Immunantworten bzw. spezifische immunologische Entgleisungen zu erhalten. Diese Parameter fließen ebenfalls in die Auswahl der Arzneimittel ein.

Erregernachweise:
Untersuchung des Blutes oder des Speichels auf Bakterien, Viren oder Parasiten, durch die nach Kontakt gebildeten verschiedenen Antikörpern. Nachweis von akuten, vollständigen oder unvollständig abgelaufenen Infektionen, die das Immunsystem über das notwendige Maß hinaus beschäftigen.

HLA-Klassifizierungen:
Die sogenannte Handschrift Ihres Immunsystems, der humanen leukozytären Antikörper. Sie geben Hinweise auf bestimmte Krankheitsdispositionen und die Art Ihres Immunsystems, auf Störeinflüsse zu reagieren sowie die Möglichkeit, ein sehr individuelles Arzneimittel mit Ihrem HLA-Profil herstellen zu lassen.

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN:

www.labolife.com
www.megemit.org
www.hildegard.info

Wir machen Sie freundlich darauf aufmerksam, dass es sich bei einigen naturheilkundlichen Diagnose- und Therapieverfahren um Erfahrungsheilkunde handelt und selbige nicht unbedingt wissenschaftliche bzw. schulmedizinisch anerkannte bzw. bewiesene Verfahren darstellen. Die genannten Einsatzgebiete für Therapieverfahren beruhen auf eigenen langjährigen praktischen Erfahrungen.
Für alle medizinischen Diagnose- und Therapieverfahren gilt zudem: Lassen Sie sich bitte immer persönlich über Wirkungen, eventuelle Nebenwirkungen und Komplikationen sowie Gegenanzeigen in der Praxis beraten.