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Homöopathie + Phytotherapie

Eine Einführung in die Pflanzenheilkunde

 

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Die Behandlung mit Pflanzen existiert schon endlos lange. Früher waren es „nur“ die Nahrungsmittel und die Pflanzen in der Natur, die Menschen zur Selbsthilfe genutzt haben. Wir kennen sie in verschiedenen Zubereitungen: Als Tees, Wickel, Auflagen, ätherische Öle, in Arzneiform als alkoholischen Auszug (Tropfen), als Tabletten oder Salbe usw. Viele Pflanzen haben eine lange Tradition in der Heilung verschiedener Beschwerden oder Krankheitszustände, andere sind erst jüngst erforscht worden und stehen uns heute zur Verfügung. Wir setzen bei uns in der Praxis hochwertige Pflanzenpräparate ein, die in langjähriger Erfahrung ihre Wirkungen zuverlässig gezeigt haben.

Welche Ebene ist gefragt?

Nicht jeder Mensch ist für jede Ebene der naturheilkundlichen und schulmedizinischen Behandlung gleich empfänglich und fühlt sich wohl. Mit energetischen Testverfahren prüfen wir, welche Ebene – beispielsweise pflanzlich, homöopathisch, spagyrisch, als Einzelmittel oder als Komplex – Sie am besten unterstützen kann.

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Die Homöopathie

Als Grundstoffe für homöopathische Arzneimittel dienen klassischerweise Pflanzen und Pflanzenteile, Mineralien, Metalle und deren Verbindungen, Tiere und deren Ausscheidungsprodukte (Bsp: Sepia – die Tintenfischtinte) sowie Nosoden (krankes Gewebe und Sekrete).

In der Homöopathie, die uns jetzt seit über 210 Jahren als Heilmethode zur Verfügung steht, ist die möglichst genaue Übereinstimmung zwischen dem Krankheitsbild des Patienten und dem Arzneimittelbild – Similia similibus currentur (Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt werden) – von großer Bedeutung. Neben den rein objektiven Befunden im Sinne einer klinischen Diagnose sind darüber hinausgehend die subjektiven Befindlichkeiten von Ihnen entscheidend bei der Arzneimittelwahl. Eine Diagnose als feststehender Krankheitsbegriff reicht in der Homöopathie nicht aus, ein Arzneimittel wird immer individuell und situationsbezogen gewählt. Es soll die Lebenskraft – die Dynamis – anregen und Ihren Organismus wieder ins „Lot“ bringen.

Der Leitsatz von Samuel Hahnemann, dem Arzt und Begründer der Homöopathie (1755 – 1843) lautet: „Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfall eine Arznei, welches ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll“ (S. Hahnemann, Einleitung des Organon). Homöopathische Arzneien werden in verschiedenen Wirkstufen, den sogenannten Potenzen, verabreicht. Je nach gesundheitlicher Störung kommen ein oder auch verschiedene Potenzen des selben Mittels zur Anwendung. Die Arzneien werden am häufigsten als Kügelchen (Globuli), Tabletten oder Tropfen eingesetzt.

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Sie helfen uns, wenn Sie sich nach Gabe des Arzneimittels genau beobachten und uns alle Besonderheiten mitteilen. Ein Notizblock kann hier hilfreich sein. Vor allem bei Symptomen, die es früher mal gab und die jetzt wieder im Sinne einer Heilreaktion auftauchen können. Bei einer Konstitutionstherapie wird die Krankengeschichte rückwärts aufgerollt und von innen ausgeheilt. Dabei können Symptome auch erst mal verstärkt werden, bevor sie verschwinden. Je nach Arznei und Person sollten bestimmte Genussmittel eine Zeit lang zurückgestellt werden, wie beispielsweise Pfefferminz (Zahnpasta, Kaugummi) oder Kaffee, um die Wirkung eines homöopathischen Mittels nicht zu stören.

Wir machen Sie freundlich darauf aufmerksam, dass es sich bei einigen naturheilkundlichen Diagnose- und Therapieverfahren um Erfahrungsheilkunde handelt und selbige nicht unbedingt wissenschaftliche bzw. schulmedizinisch anerkannte bzw. bewiesene Verfahren darstellen. Die genannten Einsatzgebiete für Therapieverfahren beruhen auf eigenen langjährigen praktischen Erfahrungen.
Für alle medizinischen Diagnose- und Therapieverfahren gilt zudem: Lassen Sie sich bitte immer persönlich über Wirkungen, eventuelle Nebenwirkungen und Komplikationen sowie Gegenanzeigen in der Praxis beraten.